
Termine und Veranstaltungen
Vortrag für den Fachverband SHK Hamburg am 07. Februar 2012
Vortrag ELBCAMPUS Kompetenzzentrum HWK Hamburg am 29. Februar 2012 Seminar Sachkunde Schimmelpilz- weitere Informationen finden Sie hier
Bauwelt Delmes Heitmann - März / April 2012
Firma Mordhorst, Hamburg Juni 2012
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Sie planen baubiologische Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für das Jahr 2012? Finden Sie hier die Angebote des Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V.
Richtiges Lüftungsverhalten in den Wintermonaten
Der Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V. hat einen Leitfaden für die Wohnraumlüftung in der Heizperiode entwickelt, den Sie sich hier herunterladen können.
Auszug aus der Pressemitteilung: "Gerade in der Übergangszeit im November und Dezember, bevor es im Januar so richtig knackig kalt wird, besteht die größte Gefahr für einen Schimmelpilzbefall hinter Schränken und an kalten Außenwänden.
Das liegt daran, dass in den Wohnungen noch die Feuchte vom Sommer sitzt - und die muss jetzt rausgelüftet werden, um dem Schimmelpilz keine Chance zu geben.
Besonders jetzt ist intensives Lüften angesagt, zumindest für Wohnungen, die über keinen perfekten Wärmeschutz verfügen.
Ein typisches Warnzeichen, dass Lüftungsbedarf besteht, ist ein zentimeterdicker Kondensstreifen auf dem Fenster am Morgen.
Aber wie lüfte ich am effektivsten die sommerliche Feuchte zum Fenster raus?
Hierzu gibt es fast eben so viele gut gemeinte Ratschläge wie gut gemeinte Tipps zur Vermeidung einer Erkältung.
Fakt ist: Es gibt keine „goldene Lüftungsregel“, die für jede Wohnung und jeden Lebensstil gilt. Dafür sind die Wohnsituationen einfach zu individuell.
Eine Empfehlung wie z. B. dreimal täglich Lüften kann für die konkrete Situation wie ein Blick in die Kristallkugel sein – und völlig danebenliegen.
Es gibt aber einen einfachen Trick, um den ganz persönlichen Lüftungsbedarf zu ermitteln: Stellen Sie ein digitales Hygrometer (Feuchtemesser) im Bad, im Schlafzimmer oder in einem anderen Raum auf (Geräte gibt es bereits für ca. 9 €) und achten Sie darauf, dass die Luftfeuchtigkeit (bei Außentemperaturen unter 5°C) nicht über 45 - 50 % relative Feuchtigkeit liegt. Klettert die Anzeige dauerhaft über 50 % r. F., ist Lüften angesagt. Nur in Altbauwohnungen mit richtig kalten Wänden und alten Fenstern können 50 % r. F. schon zu viel sein.
Welches Lüftungskonzept - Querlüften, Stoßlüften oder aber eine Kippstellung mehrerer Fenster (und wie lange und wie oft) - im jeweiligen Fall, den besten Erfolg bringt, verrät die Anzeige auf dem Hygrometer.
Nur drei Grundregeln müssen beachtet werden:
(1) Öffnen Sie ein Fenster, sobald Feuchtigkeit z. B. beim Duschen oder Kochen entsteht, bevor sich die Feuchtigkeit in den Wänden niederschlägt und nur schwer wieder abgelüftet werden kann.
(2) Die Raumtemperatur darf (auch beim Lüften) nicht unter 17°C absinken, da sonst die Oberflächen feucht und nicht trocken werden.
(3) Feuchtedepots wie z. B. eine nasse Dusche,sind zu vermeiden; der letzte Benutzer sollte beispielsweise die Dusche trocken reiben, da andernfalls den ganzen Tag über gelüftet werden müsste."
Quelle: Berufsverband Deutscher Baubiologen, VDB e.V.
Jede 3. Wohnung im Norden von Schimmel befallen
Experten raten zum Stoßlüften. Nach einem Bericht des NDR2 Kurier um 12 ist nach Expertenstudien infolge des Winters jede 3. Wohnung im Norden von Schimmel befallen und dies sei gefährlich für die Gesundheit.
Dr. Tibor Schmoller weist darauf hin, dass es durch die Gifte, die durch die Schimmelpilze freigesetzt werden, z. B. zu Erkrankungen der Atemwege, Hautreaktionen, Müdigkeit und Kopfschmerzen kommen kann. Schimmelpilze bilden sich oftmals an verdeckte Flächen, hinter Möbeln. Sie können sich z.B. bilden, wenn die Luft durch Duschen und Kochen relativ feucht ist. Die Luft kühlt sich dann an Flächen wie z.B. an Fenster ab und es bildet sich Kondenswasser. Wenn hier dann auch noch durch Kippstellung der Fenster falsch gelüftet wird, züchtet man sich schnell seine hauseigene Schimmelpilzkolonie.
Dr. Thomas Gabrio vom Netzwerk Schimmelberatung gibt folgende Ratschläge: Die Temperatur sollte in allen Räumen möglichst gleich und nicht unter 17 Grad liegen. Die Nachtabsenkung sollte maximal bei 2 Grad liegen. Zwei- bis dreimal täglich Stoß- oder Querlüften. Möbel nicht zu dicht an Außenwände und Ecken.
Was tun, wenn man braune oder grüne Flecken in der Wohnung feststellt? Der Mieterbund Hamburg weist darauf hin, dass der Mieter verpflichtet ist, einen Schaden seinem Vermieter zu melden. Bei größeren Schäden ab einer Fläche von einem halben Quadratmeter ziehen Sie unser Sachverständigenbüro Schünemann hinzu.
Wir analysieren für Sie Schimmelpilze und Bakterien in der Raumluft und auf Oberflächen. Neben sichtbaren Schäden kann auch bei einem nicht einsehbaren Bereich z. Beispiel hinter Verkleidungen, Hohlräumen oder nach einem Wasserschaden unter dem Estrich, ein Befall vorliegen. Durch Feuchtigkeits- und Oberflächentemperatur-Messungen kann festgestellt werden, ob der Schimmelbefall nutzungsbedingt oder durch Baumangel entstanden ist.
Bitte rufen Sie uns an 04181 - 21 17 00 oder senden Sie uns eine Mail an

Sachverständigenbüro Schünemann
Reindorfer Schulweg 42
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